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Martin Rabanus und Marius Weiß kämpfen für Erhalt der ACO Guss Gießerei in Aarbergen

Dienstag, 17. Juni 2014, Wahlkreis

Mit Sorge haben der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Rabanus und der Landtagsabgeordnete Marius Weiß (beide SPD) die geplanten Umstrukturierungsmaßnahmen bei der ACO Passavant Guss GmbH am Standort Aarbergen-Michelbach zur Kenntnis nehmen müssen.

 

Diese Maßnahmen sollen die Schließung der Eisengießerei mit Schmelzbetrieb und Formanlage beinhalten. Überrascht über diese Pläne zeigte sich Rabanus auch deshalb, weil er erst Ende April vor Ort im Gespräch mit der Werksleitung gewesen und dort von einer möglichen Schließung keine Rede war – im Gegenteil.

 

„Die Schließung der Eisengießerei hätte nicht nur unmittelbare und fatale Folgen für die direkt betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, sondern auch für die Gemeinde Aarbergen und die gesamte Region“, sind sich Rabanus und Weiß mit den Betroffenen einig. Da nach ihrem Kenntnisstand eine endgültige Entscheidung in dieser Sache noch nicht gefallen ist, haben sich Rabanus und Weiß direkt sowohl an den geschäftsführenden Gesellschafter, Herrn Hans-Julius Ahlmann, wie auch an die örtliche Werksleitung und den Betriebsrat gewandt. Dabei verweisen sie auch auf die wirtschaftliche und traditionsreiche Bedeutung der Eisengießerei der ACO Passavant Guss GmbH für den Standort Aarbergen und den Rheingau-Taunus-Kreis und die guten Rahmenbedingungen, die nicht zuletzt durch die immissionsschutzrechtliche Genehmigung zur Einführung eines Dreischichtbetriebs bestehen.

 

„Wir haben Herrn Ahlmann eindringlich darum gebeten, gemeinsam mit der Werksleitung und dem Betriebsrat Lösungen für den Erhalt der Eisengießerei zu erarbeiten. Sofern wir aus unserer politischen Funktion heraus dabei unterstützend tätig sein können, stehen wir gerne zur Verfügung.“, so Rabanus und Weiß abschließend.